Bhutan - Reisevorbereitung I

Bhutan – Land des Donnerdrachens

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Wir sind mal wieder absolut nicht der Durchschnitt was die Planung unserer Flitterwochen angeht, und das ist auch gut so. Wie schon bei anderen Reisen haben wir unser Ziel eher so gewählt, dass es eben nicht auf jedermann's Wunschliste steht, viele davon eventuell noch nicht gehört haben oder es auf der Landkarte ausfindig machen können.

Dabei war gerade Bhutan mit dem Indikator Bruttoglücksprodukt seit der Öffnung des Landes für den Tourismus recht viel in der Presse.

Wir haben uns in erster Linie für Bhutan entschieden, da wir ein Trekking machen möchten, aber nicht auf den bereits ausgetretenen Wegen Nepals.

Bhutan liegt zwischen Indien und Tibet (China), der Internationale Flughafen Paro (PBH) wird praktisch nur von der Royal Bhutan Airline Drukair angeflogen. Nicht zuletzt wohl auch, weil der Landeanflug von der anspruchsvolleren Sorte ist und definitiv nicht für sensible Gemüter. The Daily Mail titelte “The Himalayan airport so dangerous only eight pilots are qualified to land there”, und ein Video vom Anflug gibt es hier und hier.

Bhutan hat sich relativ spät für den Tourismus geöffnet und dabei ein nachhaltiges Konzept entwickelt. Wer Bhutan bereisen möchte muss ein Pauschalpackage buchen, um überhaupt ein Visum zu bekommen. Der Preis dafür liegt bei mindestens 250 USD pro Tag pro Person. Ja, pro Tag, pro Person. Das ganze wird vorbezahlt, via Reiseveranstalter an die Regierung. Der Veranstalter reicht dann nach abgeschlossener Reise die Unkostenbelege bei der Regierung ein und bekommt diese erstattet. Eine anfallende Differenz (falls seine Kosten z.B. Bei 200 USD lagen) bleibt bei der Regierung und wird in Infrastruktur, Schulen, etc investiert. Kein schlechtes Konzept, vor allem wenn man bedenkt wie überlaufen Nepal ist. Der stolze Preis beschränkt den Tourismus automatisch.

Für Gipfelsammler und all diejenigen, die behaupten möchten wenigstens im Basis Lager des Mt. Everest gewesen zu sein ist Bhutan sowieso nicht das richtige Ziel. Die Berge sind hier heilig, auf ihnen wohnen Gottheiten, dementsprechend dürfen sie nicht bestiegen werden.

Nach einiger Recherche und einem Infoabend bei dem Schweizer Veranstalter Aktivferien.com haben wir uns entschlossen privat zu gehen, d.h. uns nicht einer Gruppe anzuschliessen sondern über den Veranstalter eine leicht abgewandelte Route als ausgeschrieben zu buchen, mit einem bhutanesischen Guide und nur Dominik und ich.

Es ist unsere Hochzeitsreise, wir wissen dass wir uns auch auf einem 18 Tage langen Trek nicht auf die Nerven gehen; und möchten bei dieser nicht günstigen Reise vermeiden, dass uns andere Reiseteilnehmer nerven (und das weiss man ja nie wenn man Gruppenreisen bucht).

Schaut einfach hier mal wieder ein, es kommt bestimmt nochmal ein Post bevor wir fliegen. 

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